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Optimaler Homepageaufbau

Homepage suchmaschinengerecht aufbauen

Wenn man nicht darauf achtet, dass die Homepage über die elementaren Bestandteile einer Onpage-Optimierung verfügt (sprich: suchmaschinenfreundlich aufgebaut ist), kann es von den Kosten her ein böses Erwachen geben, wenn man seine Homepage zuerst erstellt bzw. diese erstellen lässt, und erst nach Fertigstellung von einem Suchmaschinenoptimierer oder einer SEO-Agentur professionell optimieren lassen will. Manchmal muss hier die komplette Seitenstruktur neu aufgebaut werden, damit eine Optimierung überhaupt möglich wird.

 

Will man seine neue Homepage in den Suchmaschinen gut listen lassen, sollte man den Webdesigner fragen, ob er überhaupt in der Lage ist, eine Homepage suchmaschinenfreundlich zu strukturieren. Viele Webdesigner basteln tolle Webseiten, teilweise mit sehr ansprechenden grafischen Elementen, wie beispielweise blinkende Roll-Over-Buttons oder eine Seite komplett aus Flash und wissen oft nicht einmal, dass sich diese von Suchmaschinen nicht optimal spidern und indexieren lassen.

 

Auf diesen Seiten findet man nützliche Infos und Tipps, wie die Homepage optimal für Google™ aufgebaut wird, so muss sich eine später beauftragte SEO-Agentur oder ein Suchmaschinenoptimierer dann nur noch um die Offpage-Optimierung kümmern.

 

1. Aufbau Startseite / Unterseiten

Startseite: Die Startseite ist der erste Eindruck den ein Besucher bekommt, wenn er die Seite betritt und zugleich die wichtigste Seite für Google™ und andere gute Suchmaschinen. Deshalb sollte man die Startseite nicht nur als Vorschaltseite bzw. Eintrittsportal mit einem Link "Zur Seite >>" oder "Hier gehts weiter >>" aufbauen, sondern mit nützlichen Inhalten füllen und (wenn möglich) alle Unterseiten von dieser aus verlinken (siehe Punkt 3). Dies garantiert, dass der Suchmaschinenspider bereits von der Startseite aus den Weg zu jeder Unterseite findet, ohne dass er sich durch mehrere Site-Ebenen durchhangeln muss (was eine langsamere Spiderung und Indexierung der Unterseiten zur Folge hat).

 

Dosierung Content und Suchbegriffe: Richten Sie Ihre Startseite so aus, dass sie mindestens 1000 Zeichen aussagefähigen Text enthält, der sich mit dem Hauptthema bzw. den wichtigsten Keywords widmet (siehe auch Punkt 2). Für die Unterthemen sollten Sie dann individuelle Unterseiten anlegen, anstatt sämtliche Themen auf der Startseite zu behandeln bzw. deren keywords in der Startseite mit zu optimieren. Es reicht völlig, wenn das wichtigste Keyword der Startseite bzw. der Domain 2 x oder ca. zu 3... 5 % in der Seite vorkommt, alles was darüber ist, kann sogar nachteilige Auswirkungen haben, weil es als Keyword-Stuffing interpretiert werden kann.

 

Suchbegriffe und Synonyme ermitteln: Gute Hilfe zur Ermittlung häufig verwendeter Suchbegriffe und deren Abwandlungen leistet das Google-Adwords-Keywordtool, mit dem man die bei Adwords am häufigsten gebuchten Begriffe für Werbeanzeigen analysieren kann.

 

Sitemap: Sollte die Anzahl der Unterseiten zu hoch sein, um sie alle von der Startseite aus verlinken zu können oder die Unterseiten dynamisch generiert werden, so dass nicht von der Startseite aus alle Seiten erreicht werden können, dann kann man sich eine HTML-Sitemap erstellen, die Links zu allen Unterseiten enthält und von der Startseite oder besser sogar von allen aus Seiten verlinkt wird, damit der Roboter weiß, dass es sich hierbei um eine wichtige Seite handelt. Auch bei der Verwendung von Framesets ist eine Sitemap empfehlenswert, die von zentraler Stelle aus "absolut" (also inklusive "http://") auf alle Unterseiten-Urls verlinkt.

 

Alternativ hierzu kann eine spezielle XML-Sitemap bei Google™ eingereicht werden. Mehr dazu erfahren Sie hier >> und/oder wenn Sie sich bei den Google-Webmastertools anmelden.

 

Unterseiten: Nachdem Sie den wichtigsten Suchbegriff der Startseite zugeordnet haben, widmen Sie jedem Unterthema eine eigene Unterseite, welche das wichtigste Keyword dieses Unterthemas in Einzahl und evtl. Mehrzahl enthält (siehe auch Punkt 2). Auch Unterseiten haben Vorteile, wenn sie nicht nur aus Bildern sondern auch aus Textinhalten bestehen. Wenn Sie wollen, dass eine Unterseite gut gefunden wird, sollte auch diese mindestens 1000 Zeichen (besser 2000 Zeichen) Text enthalten, der nicht mit Keywords vollgestopft wird, sondern einen redaktionellen Wert hat und den Besucher aussagekräftig zum jeweiligen Seitenthema informiert.


2. Title und Meta-Description

Title: Der Titel (engl: Title) ist einer der wichtigsten seiteninternen Optimierungsparameter. Er erscheint ganz oben in der Browserleiste und sollte kurz (nicht über 80 zeichen) und aussagefähig sein, sowie 1... 3 der wichtigsten Suchbegriffe der jeweiligen Seite / Unterseite enthalten (auch Abwandlungen wie Einzahl und Mehrzahl sind möglich). Wird kein Title definiert, so erscheint im Browser "Untitled Document" was bei versierten Internetusern einen unprofessionellen Eindruck hinterlässt und auf einen Hobby-Seitenbastler ohne jegliche SEO-Kenntnisse hinweist.

Faustregel: Je mehr Wörter bzw. Zeichen der Title enthält, umso weniger wird jedes einzelne darin enthaltene Wort gewichtet.

 

Um die Chancen auf Suchtreffer zu erhöhen empfehlen sich Kombinationen aus mehreren Wörtern. Beispeilsweise kann man den Title mit sinnvollen Nebenwörtern wie z. B. "Tipps", "Informationen", "günstig", "bestellen", "kaufen" oder auch regionalbezogen wie "Mannheim", "Bayern", "Bodenseeregion" etc. ergänzen.

 

Oftmals (bei weniger umkämpften Themen) reicht dies schon aus, um mehr Besucher und Traffic über Suchmaschinen auf die Seiten zu bekommen und in Suchmaschinen gefunden zu werden, denn die meisten User geben 1... 3 Wörter bei der Suchanfrage ein (siehe auch "Suchmaschinen richtig nutzen >>"). Mehrere Unterseiten mit dem selben "Title" (z. B. nur der Firmenname) sind hirnrissig, weil sie sich dann gegenseitig konkurrieren und man zudem wertvolles Potential für wichtigere Suchbegriffe oder Suchphrasen verschwendet.

 

Meta-Description: Die Description (engl: Beschreibung) ist der einzige Meta-Tag, der von Google™ noch für das Ranking verwendet wird. Meistens erscheint diese Beschreibung in der Suchergebnisliste unterhalb es Links zur Webseite als sogenannten "Snippet" (engl.: Ausschnitt) und kann durchaus klickentscheidend sein. Stopft man hier nur Keywords hinein, sieht das nicht gerade sehr einladend aus, bei einer aussagefähigen Kurzbeschreibung fühlt sich ein normaler User jedoch eher angesprochen.

 

Optimale Description: Diese enthält im Idealfall nicht die selben Keywords wie der Title, sondern ergänzende Wörter oder abgewandelte Formen, die ebenfalls zum Thema der jeweiligen Seite oder Unterseite passen. Ein kurzer, aussagefähiger Satz mit Kombinationen aus - zum Title ergänzenden - Begriffen ist zu empfehlen. Auch sollte diese nicht über 100 Zeichen enthalten, weil die einzelnen Wörter dabei an Gewichtung einbüßen.


 

3. Interne Verlinkung / Navigation

Seitennavigation: Eine von Suchmaschinenspidern gut verfolgbare Navigation besteht aus Textlinks, die mit den Titeln und/oder Descriptions der Unterseiten korrespondieren, da hiermit notwendige Relevanzen zu den Unterseitenthemen gebildet werden können. Die Textlinks können aus einem Einzelbegriff oder aus Wortkombinationen bestehen. Bei nicht verfolgbaren grafischen Javascript- oder Flash-Menüs empfiehlt es sich, diese Links nachträglich (etwa am unteren Seitenrand) per HTML als Textlinks zu ergänzen.

 

Erweiterte interne Verlinkung: Wenn das Menü nicht so viel Platz hergibt oder es aus ästhetischen Gründen nicht möglich ist, mehrere Wörter gleichzeitig innerhalb der Navigationsleiste zu verlinken, kann man auf jeder Seite weitere ergänzende oder abgewandelte Wörter, die innerhalb des Textes stehen, auf die entsprechenden Unterseiten verlinken. Diese Maßnahme kann auf allen Seiten der Domain statfinden und beliebig variiert werden. Sie erhöht die Relevanzabdeckung innerhalb der Website, zu mehreren Begriffen oder Kombinationen gleichzeitig, ohne dass hierfür Links von externen Websites benötigt werden.

 

Beispiel einer erweiterten Verlinkung: Sie sehen oben in der Navigation den Link "Seriöse SEOs", wir möchten aber auch mit "Seriöse Suchmaschinenoptimierer" gefunden werden, also verlinken wir die Kombination Seriöse Suchmaschinenoptimierer hier im Text ebenfalls auf diese Unterseite und decken somit beide Varianten ab.

 

Bitte beachten Sie, dass diese Maßnahmen alleine - bei sehr schwierigen bzw. geldlastigen Suchbegriffen - nicht ausreichen werden, um vordere Plätze in den Ergebnislisten bei bei Google™ zu belegen, weil hierzu zusätzliche Links von externen Seiten benötigt werden. Weitere Informationen hierzu erfahren Sie unter Homepage Optimierung.


4. Überschriften

Die Überschriften haben eine gewisse Gewichtung, die man aber nicht überschätzen darf. Grundsätzlich aber zeigen Überschriftem sowohl dem User als auch den Suchmaschinen, um welches Thema es sich handelt bzw. wo die wichtigsten Wörter zu finden sind. Die Überschriften H1 und H2 sollten im Idealfall (ohne dabei identisch zu sein) mit Title und Description korrespondieren, und (wie bei einem Zeitungsartikel) kurz und aussagefähig sein.

5. Keywords

Festlegung: Den Keywords wird im allgemeinen eine sehr hohe Bedeutung zugesagt. Dies ist jedoch nur in punkto Festlegung der Suchbegriffe, jedoch nicht in Bezug auf die Anzahl der Suchbegriffe pro Seite richtig. Welche Keywords man für sich festlegt kann man entweder bei den Wettbewerbern abschauen (Vorsicht: geschützte Markennamen Dritter führen zu Abmahnungen!) oder mit einem Keyword-Tool herausfinden. Wir empfehlen das Tool von Google-Adwords >> welches bei der Eingabe eines Hauptbegriffes die am meisten von Adwords-Kunden verwendeten Wörter vorschlägt, die mit dem Hauptbegriff in Verbindung stehen.

 

Metatag-Keywords: Den Metatag "Meta-Keywords" liest Google™ erst gar nicht mehr aus, denn die wichtigsten Wörter befinden sich ja bereits in Title, Description und im Seitencontent. Viele Hobby-Optimierer messen diesem Metatag heute immer noch viel Bedeutung bei, indem sie sämtliche oder Hunderte Keywords in jede einzelne Unterseite packen, was absoluter Unfug ist und keinerlei positive (eher negative) Auswirkungen hat.

 

Wenn man den Tag schon benutzt, dann sollte man nur die Keywords der jeweiligen Seite / Unterseite einfügen und es mit der Anzahl nicht übertreiben. 3... 10 Wörter genügen völlig.

 

Fazit: Wenn man auf Google™ optimieren will, kann man diesen Metatag getrost leer- oder auch ganz weglassen.


6. Spamfreie Optimierung

 

Grundsätzlich ist es nach Ansicht guter Suchmaschinen ethisch nicht vertretbar, wenn den Spidern auf Webseiten andere Inhalte vorgegaukelt werden, als dem menschlichen Besucher, und zwar nur zum Zweck das Ranking der Webseite zu beeinflussen. Beispiel: Eine Webseite, auf der ein User lediglich ein Foto zu sehen bekommt, darunter befindet sich eine Sammlung von Links und Keywords, die in Hintergrundfarbe eingefärbt wurden, also nicht für den Besucher sichtbar sind, aber der Seite zu einer besseren Position verhelfen sollen.

 

Bei Google kann dies zu Penalties oder gar zum Ausschluss aus dem Index führen. Deshalb sind bei der internen Optimierung folgende Suchmaschinen-Spam Maßnahmen schlichtweg zu vermeiden:

  • Verstecken von Texten, Keywords oder Links (z. B. Einfärben in Hintergrundfarbe)
    Mehr Infos dazu direkt bei Google: http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66353
  • Das Überfüllen der Seiten mit Keywords oder sinnlosen oder sich stetig wiederholenden Texten
  • Seiten, die nur für Suchmaschinen erstellt werden und für Besucher keinerlei nützliche Inhalte bieten
  • Seiten, die eigens für Suchmaschinen gebaut worden sind und automatisch weiterleiten

 

7. Sonstige Metatags

Alle sonstigen Metatags haben auf die Suchmaschinenoptimierung für Google™ keinerlei Einfluss, sofern man die jeweilige Seite nicht mit <meta name="robots" content="noindex, nofollow"> generell für Suchmaschinen aussperrt.

Hier geben wir Ihnen weitere Tipps und Infos zum Thema Homepage selber optimieren >>

Wenn Sie eine brauchbare Webstatistik suchen; hier werden Ihnen gute Alternativen zu Google Analytics vorgestellt.